Alle sprechen drüber – aber was bedeutet es für unseren Marketing Alltag? Dieser Artikel möchte Orientierung geben: Wo stehen wir aktuell? Wie kann generative KI sinnvoll in den Arbeitsalltag eingebunden werden? Und was bedeutet das langfristig für die Rolle von Marketerinnen und Maketern?
Der Status quo: KI ist da, aber Strategie fehlt oft
In vielen Marketingabteilungen wird KI bereits eingesetzt – aber häufig punktuell, ohne klare Strategie. Ein Team testet KI für Betreffzeilen, ein anderes lässt Blogartikel vorformulieren oder Slogans generieren. Die Vorteile sind schnell spürbar: Zeitersparnis, kreative Impulse, schnellere Produktion.
Doch mit der Nutzung kommen neue Fragen: Was ist der qualitative Anspruch an KI-Inhalte? Wo braucht es redaktionelle Nachbearbeitung? Und wie stellen wir sicher, dass Inhalte markenkonform und rechtlich unbedenklich sind?
Wichtig:
Wer KI nur als schnellen Texter sieht, verschenkt ihr Potenzial. Sie sollte vielmehr als Partner verstanden werden – nicht als Ersatz.
Drei Einsatzfelder, die echten Mehrwert bringen
1) Personalisierte Inhalte skalieren
KI kann dabei helfen, Inhalte auf verschiedene Zielgruppen, Sprachen oder Personas anzupassen. Statt einem generischen Newsletter lassen sich 5 leicht variierte Varianten für unterschiedliche Segmente erstellen – ohne fünffachen Aufwand.
2) A/B-Tests automatisieren
KI kann systematisch verschiedene Varianten erzeugen und vorschlagen, welche Kombination aus Betreffzeile, Teasertext und CTA am erfolgversprechendsten ist. Das spart Zeit und sorgt für datenbasiertes Lernen.
3) Kampagnenideen generieren
In Brainstorming-Phasen liefert KI erste Impulse, alternative Ansätze oder kreative Sprachvarianten. Das heißt nicht, dass der Mensch ersetzt wird – aber es heißt, dass die Ideenfindung schneller in Gang kommt.
Die größten Stolpersteine – und wie Du sie vermeidest
- Inhalte nicht blind übernehmen:
KI liefert Textvorschläge, aber keine redaktionelle Qualitätssicherung. Immer gegenlesen, anpassen, auf Tonalität und Markensprache achten.
- Datenschutz nicht vernachlässigen:
Je nach Tool darfst Du keine personenbezogenen Daten eingeben. Immer DSGVO-konform arbeiten und keine sensiblen Kundendaten über externe KI-Dienste verarbeiten.
- Zu große Abhängigkeit vermeiden:
KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz für strategisches Denken. Behalte immer die inhaltliche Kontrolle.
Der Blick nach vorn: KI als Teil der Marketingkultur
In Zukunft wird generative KI nicht einfach ein weiteres Tool sein, sondern integraler Bestandteil unserer Marketingprozesse. Das heißt:
Marketers werden mehr zu Kuratorinnen und Orchestratoren von Inhalten.
- Toolsets müssen sich anpassen:
Systeme wie eyepin, CRM-Plattformen oder CMS werden zunehmend KI-gestützte Funktionen integrieren.
- Transparenz wird Pflicht:
Kunden wollen wissen, ob Inhalte von Menschen oder Maschinen erstellt wurden. Offenheit schafft Vertrauen.
Handlungsempfehlung: So nutzt Du KI im E-Mail-Marketing sinnvoll
Starte mit kleinen Use Cases – z. B. alternativen Betreffzeilen – und sammle Erfahrung.
Lege Regeln für Tonalität, Ausdruck und Markenbotschaft fest, an denen sich KI-Ausgaben orientieren müssen.
Kein KI-Text verlässt das Haus ungeprüft.
Setze KI nicht ein, weil es alle tun, sondern weil Du ein konkretes Ziel damit verfolgst.
Mache Dein Team fit für den KI-Einsatz, erkläre Stärken, Schwächen und ethische Fragestellungen.
Generative KI ist kein Allheilmittel – aber ein starker Beschleuniger, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird. Wer jetzt beginnt, mit klaren Regeln und Neugier zu experimentieren, schafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil. Der wichtigste Schritt? Nicht blind übernehmen, sondern bewusst gestalten. Dann wird KI nicht zur Bedrohung – sondern zur Bereicherung im Marketingalltag.
Die Redaktion verkündet: Auch dieser Artikel wurde mithilfe von KI erweitert oder ergänzt.